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Unsere geliebte Mama ist am 06.03.2026 im Alter von 74 Jahren an Krebs verstorben.
Diese Seite soll ab sofort an sie erinnern und ihr Andenken bewahren.

Da uns per Brief so viele schöne, berührende und lesenswerte Geschichten erreicht haben, möchten wir dir hier die Möglichkeit geben, deine Erinnerungen an Erika mit uns und anderen zu teilen. Erzähle, was dich mit ihr verbindet, damit diese besonderen Momente unvergesslich bleiben.

Wir freuen uns über jede Geschichte über unsere Mama. Wenn du möchtest, kannst du uns auch gerne Bilder schicken, die wir auf der Seite mit veröffentlichen.

Das hat mich mit Erika Ebner verbunden

Erinnerungen und Gedanken von Menschen, die Erika nahe standen

Meine Mama wird für immer ein Teil meines Herzens bleiben.
Was mich mit ihr verbindet, sind unzählige Erinnerungen voller Liebe, Nähe und gemeinsamer schöner Momente, die für mich unvergesslich bleiben werden.

Besonders die letzten neun Jahre werden immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen haben. In dieser Zeit waren wir regelmäßig gemeinsam in Hirschegg im Urlaub – meine Eltern, mein Vater und meine Mama Erika Ebner, zusammen mit meiner Frau, meinen beiden Kindern und ihren Enkeln. Dieser Urlaub war für sie etwas ganz Besonderes, ja oft sogar der einzige richtige Urlaub im ganzen Jahr. Gerade deshalb haben wir uns jedes Mal von Herzen darauf gefreut.

Nun steht dieser Urlaub wieder bevor, und es schmerzt sehr, dass sie diesmal nicht mehr bei uns sein wird. Ich weiß, dass dort viele Erinnerungen an sie hochkommen werden – an ihre Freude, an die gemeinsame Zeit und an all die besonderen Momente, die wir miteinander erleben durften.

Wir hatten ein enges und liebevolles Verhältnis, und ich bin unendlich dankbar für die Zeit, die wir miteinander verbringen durften. Was mich aber mein ganzes Leben lang besonders berührt, ist etwas anderes: Trotz der vielen schweren Schicksalsschläge und negativen Erlebnisse, die meine Mama selbst in ihrem Leben tragen musste, hat sie diese Last niemals an mich weitergegeben. Sie war immer eine unfassbar liebevolle Mutter. Als Kind habe ich ihre eigenen Schmerzen und Sorgen nie spüren müssen, weil sie es geschafft hat, mir Geborgenheit, Liebe und Wärme zu schenken. Dass ein Mensch so etwas vollbringen kann, ist für mich etwas ganz Außergewöhnliches. Dafür empfinde ich tiefste Dankbarkeit. Sie ist für mich meine ganz persönliche Heldin.

Besonders kostbar waren für mich auch die letzten acht Wochen ihres Lebens. Ich durfte in dieser Zeit intensiv bei ihr sein, mich um sie kümmern und noch einmal ganz bewusst ihre Nähe spüren. Es erfüllt mich mit Frieden zu wissen, dass sie diese letzte Zeit ohne Angst und in innerem Frieden erleben durfte.

Bis zu ihrem letzten Atemzug war ich an ihrer Seite, habe ihre Hand gehalten und konnte in diesem schweren Abschied zugleich eine tiefe Ruhe spüren. Dass ich bei ihr sein und mich in Liebe von ihr verabschieden durfte, bedeutet mir unendlich viel.

Liebe Mama, ich danke dir für alles, was du für mich getan hast, für deine Liebe, deine Stärke und all das Gute, das du mir mitgegeben hast.
Du wirst mir unendlich fehlen, aber in meinem Herzen wirst du für immer bei mir sein.

In Liebe
dein Sohn Jürgen
Jürgen Ebner Sohn

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Was hat dich mit Erika verbunden? Teile deine Geschichte, damit wir gemeinsam an sie erinnern können.

Schicksalsjahre im Schwarzwald​

Ein nicht selbstbestimmtes Leben

Erika Ebner wuchs im Nachkriegsdeutschland des Markgräflerlands auf. Ihre von einer hartherzigen, herrischen Großmutter geprägte Kindheit wurde von Arbeit, Prügel und Elend bestimmt. Zudem erlebte sie als Jugendliche die undenkbare Steigerung ihres Schicksals durch unfassbare Grausamkeiten, die sie als Geheimnis mit ins Grab nehmen wollte. Damit nicht genug, sagte sie aus der Not des Martyriums heraus „Ja“ zu einem Ehe-Arrangement, dass sie mitten in den Schwarzwald führte, wo nicht nur der Wald düster und unheimlich war. Evangelisch getauft heiratete sie in eine katholische Bäckerfamilie hinein, wo sie abgesehen vom Ehemann unerwünscht war. Zu allem Unglück erlebte sie dort das Schrecklichste, was einer Mutter widerfahren kann. In ihrer Autobiografie erzählt die 70-jährige Unternehmerin fesselnd die ungesühnten Verbrechen und schrecklichen Ereignisse ihres Leidensweges, den sie nur ihrer Kinder zuliebe mit großem Lebenswillen durchstand.

Über mich und warum ich dieses Buch schrieb

Mein Name ist Erike Ebner, und ich heiße Sie herzlich willkommen auf meiner Seite. Mein Sohn Jürgen hat mir zum 70. Geburtstag ein besonderes Geschenk gemacht: Er half mir, dieses Buch zu schreiben. Es ermöglichte mir, meine schrecklichen Erlebnisse zu verarbeiten, die mich jahrelang gequält haben. Ursprünglich war es nicht zur Veröffentlichung gedacht, doch dann erkannte ich den Wert, wenn es nur einer Person helfen kann. Hat sich eine Veröffentlichung schon gelohnt.

Als unerfahrene Autorin war ich unsicher, wo ich anfangen sollte und wie ich heikle Passagen verständlich ausdrücken könnte. Mein Sohn Jürgen unterstützte mich dabei und wir haben provesionelle hilfe von einem Autor. Gemeinsam wagten wir den Schritt, meine Erlebnisse in Worte zu fassen und somit den Grundstein für meine Heilungsreise zu legen.

Mit jedem geschriebenen Wort öffnete ich die Tür zu meiner Vergangenheit ein Stückchen weiter. Ich konfrontierte mich mit den schrecklichen Ereignissen, die mein Leben prägten. Es war eine schmerzhafte Reise, doch ich wusste, dass es der einzige Weg war, um Frieden zu finden.

Trotz der Dunkelheit fand ich in meiner Geschichte auch Momente des Lichts. Menschen standen mir in schweren Zeiten bei und gaben mir Hoffnung. Ihre Unterstützung erhellte meine dunkelsten Stunden und erinnerte mich daran, weiterzukämpfen.

Das Schreiben dieses Buches ermöglichte mir die Heilung. Jedes Kapitel war ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem neuen Kapitel meines Lebens. Es half mir, meine Emotionen zu verarbeiten und mich von der Last der Vergangenheit zu befreien.

Als ich das letzte Kapitel vollendete, stand ich vor der Entscheidung, ob ich meine Geschichte der Welt preisgeben sollte. Es war ein Sprung ins Ungewisse, doch ich dachte an all die Menschen da draußen, denen es helfen könnte.

Ein Teil meiner Geschicht wurde bereits vom SWR verfilmt

Im Jahr 2019 wurde ein Teil meiner Geschichte sogar für das Fernsehen verfilmt. Der SWR trat an mich heran, da sie eine Dokumentation über Frauen auf dem Land drehen wollten. Dabei lag ihr Fokus vor allem auf der Arbeit in ländlichen Gebieten. Mein seelisches Leid und die weiteren schrecklichen Dinge, die ich mit ins Grab nehmen wollte, konnte und wollte ich dabei nicht erzählen. Doch sieh selbst 

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Ein kleiner Einblick ins Buch

Hier findest du weitere Bilder zu meiner Geschichte​

Videos zu meiner Geschichte